Gartenhacke und Rechen statt Heft und Füller

Unser Eingangsbereich wurde umgestaltet

Zwei hohe Lindenbäume säumen den Eingangsbereich unserer Schule. Vor Jahren schon wurde ein erster Versuch zur schöneren Gestaltung mit Pflanzkübeln gemacht.
Jetzt entstand unter professioneller Anleitung und Unterstützung von Frau Birgit Hoffmann, u. a. zuständig für die Gestaltung öffentlicher Freiflächen an Schulen und Kindergärten und Frau Martina Ruckwied von der Stadtgärtnerei Eislingen ein kleines Projekt mit einer Schülergruppe der Klasse 5: Im Eingangsbereich der Aula wurden neue Pflanzen eingesetzt. Dabei wählte man ausschließlich einheimische Stauden aus, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen. Dies als ein kleiner Beitrag zur Unterstützung heimischer Insekten und zum Erhalt der Artenvielfalt. Schon vor einiger Zeit wurde an der Südseite der Schule in einem Schülerprojekt bereits ein Insektenhaus gebaut und aufgestellt.

Jetzt sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 an der Gestaltung der offenen Fläche links und rechts des Eingangs beteiligt. Für manchen ein ungewohnter Kontakt mit Erde und Pflanzen und auch so manches Getier, das beim Umgraben entdeckt werden konnte.

Nachdem die beiden Freiflächen am Eingang zur Schule eine zunächst erst provisorische Umzäunung erhalten hatten, konnte die Umgestaltung losgehen. Die Stadtgärtnerei brachte frische Erde, lieferte die Stauden und die Arbeitsgeräte wie Hacke, Rechen und Grabschaufel. Birgit Hoffmann übernahm die Planung und zusammen mit den Schülerinnen und Schülern wurden die Pflanzen fachgerecht eingesetzt. Dabei wurde auch manche Frage laut: „Warum heißt die Pflanze Storchschnabel?“, war nur eine davon. Und auch sonst waren manche Namen der Pflanzen nicht ganz so geläufig: Akelei, Wasserdost, Christrose, Hainsimse oder Waldgeißbart. Pflanzen, die sich auch an einem nicht ganz so sonnigen Standort wohlfühlen. Für die Projektgruppe der Klasse 5 wird das Gießen bei Trockenheit und das Pflegen der Bepflanzung zum neuen Aufgabengebiet gehören. Und so können ab sofort alle Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen und die Veränderungen im Jahresablauf direkt vor ihrer Schule beobachten.

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